Home
Wir über uns
Archiv
Projekte
Aktuelles
Kontakt
Impressum
Projekte

2008-2010
Felix-Initiative des Deutschen Chorverbands - Förderung der Felix-Berater
     

Seit vielen Jahren fördert der Deutsche Chorverband die Arbeit von Kindertagesstätten, die sich in besonderem Maße im musikalischen Bereich betätigen. Mehr als 2.700 Einrichtungen sind stolze Träger der begehrten Felix-Plakette. Die Arbeit er Felix-Berater, die zur Schulung der Erzieherinnen und Erzieher die Kindergärten besuchen um dort Konzepte für tägliches und kindgerechtes Singen zu entwickeln, erfolgt im Ehrenamt und wird nun für drei Jahre finanziell von der Music Academy for Generations unterstützt. Näheres zu Felix

 

Leitung: Deutscher Chorverband
2008-2009
Klassenmusizieren mit der Blockflöte
     

"Klassenmusizieren mit der Blockflöte" steht unter dem Motto "Jedem Kind ein Instrument", unabhängig sozialer Differenzen. Der methodisch-didaktische Ansatz ist ganzheitlich und berücksichtigt ästethische Erziehung, soziales Lernen, musikalische Bildung, differenziertes Blockflötenspiel und kreatives Musizieren. Die Blockflöte ist das Zentrum des Unterrichts, aber auch andere Lernaspekte, wie Feinmotorik, Körperbalance und Körperhaltung, Hörsensibilität, Gebrauch der Stimme, Rücksichtnahme, Kooperation, Organisation werden mit einbezogen und können einen Ausgleich zu vorhandenen Defiziten schaffen. Der intensive Musikunterricht soll Freude an der Musik und am gemeinsamen Musizieren wecken. Die Förderung der emotionalen, sozialen, intrapersonalen und interpersonalen Intelligenz steht dabei im aktiven Fokus.

Projekt des Instituts für elementare Musikerziehung unter der Leitung von Angelika Jekic in Kooperation mit der Goethe-Grundschule, Mainz.
Bundesbegegnung "Schulen musizieren" des VDS von 4.-7. Juni 2009 in Hamburg
Im Rahmen der Veranstaltung "Schulen musiziern" des Verbands Deutscher Schulmusiker e. V. in Hamburg, stellen über 700 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern und jeweils einem Partnerland der europäischen Union ihre musikalische Arbeit in über 100 Auftritten an öffentlichen Plätzen vor. Die Music Academy for Generations fördert speziell die Veranstaltungen in Senioren und -Pflegeheimen, wo älteren Menschen mit der Musik der Ensembles große Freude bereitet wird.
Leitung: Verband Deutscher Schulmusiker e. V., Professor Dr. Ortwin Nimczik
Symposium zum informellen Lernen in Wien von 26. bis 28. März 2009 - Musizieren lernen - auch außerhalb vom Unterricht
Das internationale Symposium mit Referenten aus London, Wien, Berlin und Graz widmet sich dem "lebenslangen" Musiklernen außerhalb von pädagogischen Institutionen und klassischen Unterrichtssituationen. Die Vorträge beschäftigen sich dabei mit der Frage, wie sich dieses "informelle Lernen" in allen Lebensphasen fördern lässt.
Institut für Musikpädagogik, Leitung: Professor Peter Röbke
2009
Ensemblespiel mit der Veeh-Harfe

Die Hochschule Vechta bietet im Fach Musik und im Fach Soziale Arbeit in Kooperation mit den Musikschulen vor Ort Einführungsseminare zum Musizieren mit der Veeh-Harfe. Dabei werden die Lehr- und Forschungsaktivitäten zum Thema Musizieren mit  alten und behinderten Menschen intensiviert.

 

Hochschule Vechta, Professor Dr. Theo Hartogh
Intergeneratives Musizieren

Projekt des Studiengangs „Elementare Musikpädagogik“
an der Hochschule für Musik Würzburg mit SeniorInnen eines Seniorenheims und Kindern der ersten Klasse einer Förderschule

„Generationenübergreifendes, Elementares Musizieren mit Senioren und Kindern in einer geriatrischen Einrichtung“

„Generationenübergreifendes, Elementares Musizieren mit Senioren und Kindern in einer geriatrischen Einrichtung“ findet im Rahmen einer Modellklasse innerhalb des Studiengangs Elementare Musikpädagogik (EMP) an der Hochschule für Musik Würzburg statt. Das hier dokumentierte Projekt ist das vierte dieser Art und fester Bestandteil der Modellklassen der EMP.

Die teilnehmende Grundschulklasse aus einer benachbarten Schule kommt hierzu in jeder Stunde in das Seniorenheim, wo beide Gruppen miteinander musizieren. Das Projekt stößt auf großen Zuspruch und wird sowohl von den Bewohnern des Seniorenheimes als auch den Kindern sehr gut angenommen. Die Leitung des Projekts unterliegt der Professorin im Studiengang EMP an der Hochschule für Musik Würzburg Barbara Metzger. Sie konzipiert zusammen mit einer weiteren Dozentin und Studierenden der EMP die jeweiligen Unterrichtsinhalte. Dozenten und Studenten führen im Wechsel nach Absprache durch die Stunde. Die Unterrichtsinhalte setzen sich aus jahreszeitlichen, aktuellen oder persönlich orientierten Themen zusammen. Die Musikvermittlung geschieht ganz im Sinne der Elementaren Musikpädagogik und beinhaltet Stimme, Sprache, Bewegung und (elementares) Instrumentalspiel. Besondere Wünsche der Senioren, z.B. in Bezug auf alte Lieder, werden wo möglich in die Stunden eingebaut. Bei der Stundengestaltung wird außerdem besonderer Wert darauf gelegt, sowohl den Senioren als auch den Kindern Bekanntes anzubieten.

Durch das Medium Musik kann die Interaktion und Kommunikation zwischen beiden Gruppen gefördert und ausgebaut werden. Im gemeinsamen Singen und Instrumentalspiel treten Senioren und Kinder in Kontakt zueinander, bauen Barrieren ab und entwickeln Toleranz. Darüber hinaus entsteht an mancher Stelle eine besondere Beziehung zwischen Senior und Kind, eine so genannte Musik-Patenschaft. Über die Musikstunden hinaus zeigen die Kinder großes Interesse an den Senioren und ihrer Lebenswelt. Andere Projekte, wie zum Beispiel gemeinsame Spiele-Nachmittage, werden angedacht.

 

Die These, dass beide Gruppen voneinander lernen würden, bestätigt sich nach jedem der einzelnen Projekte. Verschiedene Unterrichtsinhalte werden dahingehend konzipiert, dass sie Senioren und Kinder zueinander führen sollen.

Bei allem, oft auch spielerischem, Handeln, steht die Musik im Mittelpunkt. Sie ist Inhalt, Anknüpfung und Mittler zwischen beiden Generationen. Die Ressourcen der Senioren werden mobilisiert, wobei gleichzeitig die Fähigkeiten der Kinder entwickelt oder gefördert werden. Die Frage, welche Gruppe hierbei von welcher lernt, verschwindet gänzlich. 

Das Pflegepersonal des Seniorenheimes berichtete zum Beispiel, dass die an den Stunden teilnehmenden Senioren an den Unterrichtstagen im Vergleich zu Tagen, an denen keine Musikstunde stattfand, wesentlich mobiler, geistig wacher und besser gelaunt seien. Aufgrund des geistigen und körperlichen Gesundheitszustandes der Senioren war diese Veränderung zwar zeitlich begrenzt, aber die Musikstunden stellten einen besonderen Höhepunkt in der Woche der Senioren dar.

Bei den Kindern zeigten sich dagegen eher längerfristige Veränderungen. Manche, besonders Schülerinnen, „adoptierten“ eine neue Oma und kümmerten sich um diese,  erzählten zuhause von ihr, besuchten sie oder gestalteten Mitbringsel.

Die Elementare Musikpraxis ist für diese Gruppenkonstellation deshalb so gut geeignet, da sie keine Voraussetzungen stellt, weder an die Senioren noch an die Kinder. Unterrichtsinhalte können so gewählt werden, dass es nicht von Bedeutung ist, ob die teilnehmenden Gruppen Jahrzehnte voneinander trennen. Man lernt es eben neu oder wieder kennen. 

Das Projekt traf hochschulintern und regional in der Presse auf großes Interesse und wird planmäßig im nächsten Jahr zum fünften Mal angeboten.

 

 

 

Leitung: Prof. B. Metzger
Wissenschaftliche Auswertung durch Diplomarbeit
2008
Band ohne Noten - Benachteiligte und beeinträchtigte Kinder und Jugendliche machen Musik

Das musikpädagogische Projekt "Band ohne Noten" widmet sich der Arbeit mit musikalisch talentierten Kindern und Jugendlichen aus sozial schwierigem Hintergrund, denen die Möglichkeit gegeben wird, aktiv ein Instrument zu lernen. Mit Unterstützung der Music Academy for Generations e. V. werden Demos für den Unterrichtsgebrauch produziert. Mehr unter Band ohne Noten

 

Robert Hinz, Remmer Kruse, Peer Frenzke
Bibliografie Musikgeragogik

Erarbeitung einer Internetbibliografie zum Thema "Musik im Alter"

Leitung: Prof. Dr. Wickel, Fachhochschule Münster und Prof. Dr. Hartogh, Hochschule Vechta
Unter 7 und über 70

Produktion eines Tonträgers für das generationenübergreifende Konzept „Unter 7 und über 70"- Senioren und Vorschulkinder musizieren gemeinsam
Institut für Elementare Musikerziehung

Leitung: A. Jekic, Mainz
Musikakademie für Erwachsene - VdM-Kreismusikschule Winnenden

Mit Unterstützung der Music Academy for Generations, baut die Stadtjugendmusik- und Kunstschule Winnenden in Kooperation mit der Volkshochschule Winnenden ein besonderes Angebot für Erwachsene auf, basierend auf praktischem Musizieren, musiktheoretischem Wissen und Gesundheits-Workshops. Ziel ist ein Forum des generationsübergreifenden Musizierens.

Stadtjugendmusik- und Kunstschule Winnenden und Umgebung e. V., Leitung: Mathias Mundl
2007-2008
Klabeeki - Klavier für beeinträchtigte Kinder
Projekt des Instituts für elementare Musikerziehung und der institutseigenen Musikschule. Unterstützt von der Music Academy for Generations e.V.
Leitung: A. Jekic in Kooperation mit dem VdM
Wissenschaftliche Auswertung durch eine außeruniversitäre Forschungsreihe
Windstoffmusiken
Interdisziplinäres Lehr-Lern-Forschungsprojekt der Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät, und der Universität Greifswald
Performance-Projekt mit Studierenden der Fächer Musik, Gestaltung und Kunst und Schülern verschiedener Schulformen
Leitung: Prof. Dr. M. Bombek
Unterstützung der Mitwirkung des Komponisten Hespos





  © Music Academy for Generations e.V., Weihergarten 5, 55116 Mainz